Schulsozialarbeit an allen Grundschulen in Düsseldorf

 

 

01. April 2020

 

So kommt keine Langeweile zuhause auf!

-Dinge, die Sie mit Ihren Kindern zuhause machen können-

 

Liebe Eltern,

die Coronakrise hat uns alle fest im Griff, Kitas und Schulen sind geschlossen und Sie als Eltern stehen vor der Herausforderung, dass Ihre Kinder rund um die Uhr zuhause sind.

Spielgruppen sind auf Eis gelegt, das Kinderschwimmen ist gestrichen und auch der Babysitter hat alle Termine abgesagt. Zusätzlich können Ihre Kinder nicht wirklich rausgehen und keine Freunde treffen.

Damit Ihnen und Ihren Kindern nicht die Decke komplett auf den Kopf fällt, gibt es hier Vorschläge, was Sie mit Ihren Kindern unternehmen können, damit keine Langeweile aufkommt.

 

1. Spiele – der Klassiker

Spiele sind der Klassiker in Sachen Kinderbeschäftigung - vor allem, weil sie so vielfältig sind. Von tollen Brettspielen über Puzzle bis hin zu aktiveren Spielen wie Twister gibt es unendliche Möglichkeiten.

Wer keine Spiele im Haus hat, der kann aber auch mit einfachsten Mitteln aktiv werden: Für Stadt-Land-Fluss brauchen Sie nur Zettel und Stift, bei "Ich packe meinen Koffer und nehme mit..." oder "Ich sehe was, das du nicht siehst" kommen Sie  sogar ganz ohne Equipment aus – und trainieren dazu noch die Köpfe Ihrer Kinder.

 

2. Vorlesen und vorlesen lassen

Wer hat es nicht geliebt, wenn sich Mama, Papa oder sogar beide abends noch zu einem ans Bett gesetzt und aus dem Lieblingsbuch vorgelesen haben? Doch warum soll man sich diesen Spaß eigentlich nur vorm Schlafengehen gönnen? Lesen Sie doch auch tagsüber mal was - oder: Lassen Sie sich vorlesen! So üben die Kinder nebenbei noch das Lesen.

Alternativ gibt es aber auch jede Menge toller Hörspiele für Kinder. Eine weitere Alternative sind Podcasts für Kinder. Beispiele sind der MDR-Podcast "Meine Challenge" oder "Weißt du’s schon?"  – ein Podcast-Quiz für Kinder ab drei Jahre. Zudem hat ARD eine Audiothek für Vorschulkinder, aber auch für Schulkinder. Die können Sie einfach laufen lassen und während die Kinder gespannt lauschen, können Sie nebenbei sogar noch andere Dinge erledigen.

 

3. Kochen und Backen

Nicht nur wir Erwachsenen lieben es, wenn unsere Arbeit ein handfestes Resultat bringt - auch Kinder freuen sich über Ergebnisse, auf die sie stolz sein können. Genau darum ist es eine super Idee, Ihre Kinder beim Kochen und Backen einzubeziehen. Und so ein selbstbelegtes Sandwich oder Pizzastück, von Hand verzierte Kekse, hausgemachte Marmelade, fleißig gerührte Suppe oder Tomatensauce für die Pasta schmeckt doch gleich doppelt so gut, wenn man sie selbst gemacht hat. Das Gute: Beim Kochen lernen die Kinder nicht nur die einzelnen Zutaten kennen und schätzen, sondern begreifen auch, dass Schnitzel nicht in der Tiefkühltruhe wachsen.

 

4. Zusammen basteln

Noch eine Aktivität, bei der sich der Nachwuchs über tolle Ergebnisse freuen darf, ist Basteln. Wie viel Spaß das macht, weiß jeder, der in seinen Kindertagen mal ein Sparschwein selbst gebastelt hat – und das nur mit einem Luftballon, Zeitung, Kleister, Eierkartons und etwas Farbe. Falls Sie kreativen Input brauchen, kann ein gutes Bastelbuch für Kinder helfen. Darin finden sich oft Hunderte Ideen für Basteleien mit Filz, Fingerfarbe und Co. Je nach Alter können Sie natürlich auch anspruchsvollere Sachen machen.

 

5. Bewegen Sie sich gemeinsam!

Drinnen sein bedeutet nicht automatisch faul sein, denn auch in Ihren eigenen vier Wänden können Sie sich gemeinsam bewegen. Machen Sie die Lieblingsmusik Ihrer Kinder an, tanzen Sie gemeinsam dazu oder lassen Sie sich gleich eine passende Choreo einfallen.

Wenn Ihnen dies noch nicht verrückt genug ist, können Sie auch mit den Kindern den Kopfstand an den Wänden üben, einen Schubkarrenlauf durch den Flur veranstalten oder Wollfäden im Wohnzimmer spannen, durch die sich dann Ihre Kinder in James-Bond-Manier bewegen müssen, ohne sie zu berühren.

 

6. Lernen ohne Lehrer

Aktuell bleiben sämtliche Schulen wegen Corona geschlossen und die Kinder sind plötzlich zuhause. Dass sie trotzdem etwas lernen, auch wenn sie gerade nicht im Klassenzimmer sitzen, ist natürlich wichtig. Nun heißt das Zauberwort "Homeschooling". Einfacher gesagt als getan, wenn man kein Lehrer ist und es auch nie werden wollte. Wie gemeinsames Lernen trotzdem funktionieren kann, dazu gibt Béa Beste hilfreiche Tipps in ihrem Buch "Gemeinsam schlau statt einsam büffeln: So lernen Kinder und Eltern zusammen".

Eine kostenlose Broschüre mit Experimenten, die Sie zuhause ganz einfach nachbasteln können, hat das Helmholtz-Institut online gestellt – schließlich macht praktisches Lernen immer noch am meisten Spaß. Auch der Duden-Verlag unterstützt Sie und Ihre Kinder, indem er seine Lern-Software „Duden LearnAttack“ für zwei Monate gratis zur Verfügung stellt. Dort finden Sie 40.000 Erklärvideos, Übungen und Klassenarbeiten. Auf der WDR-Plattform "Planet Schule" gibt's außerdem Lernspiele, Apps und nach Fächern sortierte Materialien.

 

 

7. Treffen Sie Freunde und Familie – virtuell

Wenn Sie gezwungen sind, zuhause zu bleiben, heißt das natürlich noch lange nicht, dass soziale Kontakte gestrichen sind. Denn wozu gibt es Computer, Handy und Co? Also starten Sie einfach gemeinsam mit Ihren Kindern eine kleine Skype-Unterhaltung oder einen Video-Call mit Oma und Opa oder der Patentante – die freuen sich bestimmt auch, etwas von der Familie zu hören und zu sehen.

 

8. Filme und Serien gucken

Klar, Kinder einfach nur vorm Fernseher, Laptop oder Tablet zu parken, ist pädagogisch nicht besonders wertvoll. Aber seien wir mal ehrlich: Wenn Eltern mit den Nerven am Ende sind oder einfach mal eine Verschnaufpause brauchen, sind Fernseher und Co. manchmal eben der Retter in der Not. Und das muss auch gar nicht schlimm sein, solange Sie dafür sorgen, dass Ihre Kinder etwas Sinnvolles konsumieren und nicht den ganzen Tag vor der Glotze hängen. Tatsächlich gibt es jede Menge tolle Filme, die Kinder und Eltern gleichermaßen begeistern, aber auch Serien, bei denen Jung und Alt noch was lernen können. Zum Beispiel "Die Sendung mit der Maus" – die läuft ab dem 18. März täglich im WDR und ist außerdem in der ARD-Mediathek abrufbar.

 

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März 2020

 

An die Eltern und Schüler

an der Paul-Klee-Schule

 

Erreichbarkeit der Schulsozialarbeit

während der Schulschließung

 

Liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

 

die aktuelle Situation ist derzeit eine Herausforderung für uns alle, die einige Veränderungen und Einschränkungen in unserem Alltag mit sich bringen.

 

Sie, als Eltern, müssen eventuell gerade den Spagat zwischen Beruf und den schulischen Anforderungen Ihrer Kinder bewältigen und dafür Sorge tragen, dass alle Familienmitglieder, auf oft engem Raum, gut miteinander auskommen.

 

Ihr, als Schüler, müsst auf Eure gewohnte Klassenatmosphäre verzichten, Eure Schulaufgaben alleine zu Hause erledigen und auf soziale Kontakte, wie das Treffen mit Euren Freunden, verzichten.

 

Dies alles kann dazu beitragen, das Streitigkeiten oder Gefühle der Unzufriedenheit aufkommen, die sich negativ auf das gemeinsame Zusammenleben auswirken.

Ich, die Schulsozialarbeiterin an Ihrer/Eurer Schule, möchte Sie und Euch gern bei Bedarf in dieser Zeit unterstützen!

 

Gerne bin ich telefonisch in der Zeit von 9 bis 12 Uhr unter folgender Telefonnummer für Sie/Euch erreichbar:

Frau Ewers: 0170 7620334

Sie/Ihr könnt mir auch gern eine E-Mail an folgende Adresse senden:

kira-maria.ewers@caritas-duesseldorf.de

 

Ich bin mir sicher, dass wir die kommende Zeit gemeinsam gut überstehen und uns bald gesund wiedersehen können.

Herzliche Grüße

 

 

Kira-Maria Ewers

Schulsozialarbeiterin

 

 

 

 

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Seit Dezember 2013 arbeitet Matthias Dembowsky an unserer Schule als Schulsozialarbeiter. Er ist studierter Sozialpädagoge/ Sozialarbeiter und als Fachkraft des Caritasverbandes Düsseldorf e.V. angestellt.

Die Schulsozialarbeit will dazu beitragen, dass die Schule für Kinder ein Ort ist, an dem sie sich wohlfühlen und in ihrer allgemeinen Entwicklung unterstützt und gefördert werden.

 

Herr Dembowsky ist derzeit in Elternzeit. Seine Vertretung ist Kira Ewers (Caritas).

 

 

Angebote für Schülerinnen und Schüler sind:

- Schülerparlament und Klassenrat

- Gruppenangebote wie z. B. Jungengruppen/ Mädchengruppen

- Präventionsangebote wie:

- Kinderrechte

- Medienschutz und Cybermobbing

- Beratung und Begleitung bei schulischen und persönlichen Problemen, in akuten Krisen

- Vermittlung bei Konflikten

- Streitschlichtung

 

Angebote für Eltern

- Elternabende

- Beratung bei Fragen zu Erziehung, in Krisensituationen, bei Problemen in der Schule

- Weitervermittlung in geeignete Unterstützungsangebote (z. B. Erziehungsberatung, Schulpsychologische Beratungsstelle etc.)

 

Angebote für Lehrerinnen und Lehrer

- Gemeinsame Unterrichtsprojekte

- Gemeinsame Elterngespräche

- Zusammenarbeit in Fragen der Erziehung

 

Netzwerkarbeit und Kooperationen

 

- Offene Ganztagsschule

- Bezirkssozialdienste

- Kirchliche Gemeinde im Stadtteil

- Schulpsychologischer Dienst

- Erziehungsberatungsstellen

- AWO - Till Eulenspiegel